Geschäftsführender Direktor:

Prof. Dr. C. Klein

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Instituts-Adresse:

Universität  Heidelberg
Institut für Pharmazie und
Molekulare Biotechnologie
Im Neuenheimer Feld 364
D-69120 Heidelberg

 
Kontakt (Verwaltung):

Tel: 06221 - 54 6032
Fax: 06221 - 54 5475
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Informationen

Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie

 

Das IPMB beschäftigt sich mit der Entwicklung, Untersuchung und Anwendung von Wirk- und Arzneistoffen sowie der Aufklärung molekularer und zellulärer Wirkungsmechanismen. Dabei kommen experimentelle Techniken aus der Chemie, der Molekular- und Zellbiologie, der Pharmakologie, Bioinformatik und der pharmazeutischen Technologie zur Anwendung. Forschungsschwerpunkte sind Nukleinsäuren als Werkzeuge und therapeutische Zielstrukturen, neue Antiinfektiva, die molekulare Evolutionsforschung sowie Proteomik. Weitere Kernforschungsgebiete stellen die Systembiologie, das „Drug Targeting“ und der Transport von Wirkstoffen sowie die Erforschung von neurodegenerativen Erkrankungen dar.

 

Aktuelles:


Stiftungsprofessur eingeworben: Pharmazeutische Technologie mit Schwerpunkt "Phospholipide"

Am IPMB wird eine Stiftungs-Juniorprofessur zum Thema Phospholipide eingerichtet. Eine ausführliche Berichterstattung findet sich auf den Seiten der Universität. Wir bedanken uns bei dem grosszügigen Stifter, der Lipoid GmbH in Ludwigshafen, und arbeiten an einer möglichst schnellen und erfolgreichen Besetzung der Professur.

 

Jenseits von Plaques: APP Genfamilie reguliert Lernen und Sozialverhalten

Ein internationales Forscherteam unter Leitung von Prof. Dr. Ulrike Müller berichtet in The EMBO Journal neue Erkenntnisse zur physiologischen Funktion der APP-Proteinfamilie. Fehlen das Alzheimer-relevante Protein APP und verwandte Proteine während der Entwicklung des Gehirns führt dies im Mausmodell zum Verlust des Lernvermögens und zu Autismus-ähnlichem Verhalten. Die Ergebnisse werden auf den Webseiten der Universität Heidelberg hervorgehoben.


Studieren am Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie weiterhin spitze!

Im größten deutschen Hochschulranking, dem CHE-Ranking, belegt das IPMB erneut einen Spitzenplatz und gehört zusammen mit den Universitäten Greifswald und Kiel zu den besten Universitäten für ein Studium der Pharmazie und Molekularen Biotechnologie in Deutschland. Die befragten Studierenden lobten besonders die Unterstützung am Studienanfang, die Studienorganisation, die Betreuung durch Lehrende sowie die Ausstattung der Praktikumslabore. Alle Details des Rankings können auf der Internetseite von ZEIT Campus nachgelesen werden.

 

Neue Leitung der Studienkoordination gesucht

Zum 01. August 2021 wird eine neue Leitung der Studienkoordination für die Fächer Pharmazie und Molekulare Biotechnologie gesucht. Die Stellenanzeige befindet sich auf der Internetseite der Universität Heidelberg, wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

 

RNA Bildgebung mit höchster Auflösung in lebenden Zellen - Veröffentlichung in Nature Biotechnology

Ein neue molekularer Marker, der in der Arbeitsgruppe Jäschke am IPMB in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Nienhaus vom KIT Karlsruhe entwickelt wurde, ermöglicht die Abbildung von Ribonukleinsäuren in lebenden Zellen mit bisher unerreichter Auflösung. Die Ergebnisse wurden in Nature Biotechnology veröffentlicht und werden auf den Webseiten der Universität Heidelberg hervorgehoben.

 

Förderung der Projekte BrainAim und MunaVac in Millionenhöhe

Das BMBF hat für das Projekt BrainAim einem Konsortium unter Leitung von Prof. Fricker, IPMB, Abteilung Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie, eine Förderung in Höhe von 1.726.235 Euro bereitgestellt. Ziel des Projekts, an dem Wissenschaftler aus Stuttgart, Mannheim, Braunschweig und dem IPMB beteiligt sind, ist die pharmakokinetische und pharmakologische Untersuchung eines Tumor-Nekrosis-Faktor-Rezeptor2 (TNFR2)-Agonisten, der in einer Prodrugvariante zur Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen gehirngängig gemacht wird .

Für das Projekt MunaVac hat das BMBF einem Forscherteam des IPMB (Prof. Fricker), des DKFZ (Dr. Riemer), der Uniklinik Heidelberg (Prof. Mier) und des LSI Bonn (Dr. Kübelbeck) eine Förderung in Höhe von 991.632 Euro zugesprochen. Gesamtziel von MunaVac ist die Entwicklung einer Plattformtechnologie für die GLP/GMP-konforme Herstellung von Schleimhautimpfstoffen auf Basis von Nanoträgern. Der Nanoträger dient als Vehikel für spezifische Antigene und als Adjuvans zur Erzeugung robuster zellulärer Immunantworten. Der Hauptteil dieses Projekts besteht darin, die Schleimhautfunktionalität der Nanoträgerplattform zu beweisen und ihre klinische Anwendung zu ermöglichen. Die Vorauswahl verschiedener Formulierungen erfolgt in vitro. Die beiden besten Kandidaten werden in vivo getestet, der vielversprechendste wird in einer therapeutischen HPV-Impfstudie zum ersten Mal first-in-man (FIM) untersucht.

 


Studentin der Molekularen Biotechnologie mit DAAD-Preis für ausländische Studierende ausgezeichnet

Für ihre akademischen Leistungen ebenso wie für ihr soziales Engagement ist Elizaveta Chernova, aus Kroatien stammende Studentin der Molekularen Biotechnologie an der Universität Heidelberg, mit dem DAAD-Preis für ausländische Studierende gewürdigt worden. Mehr zu dem Preis und über Frau Chernova auf der Internetseite der Universität Heidelberg und in der Rhein-Neckar-Zeitung.

 

Gemeinsam stark in Zeiten von Corona

Das IPMB ermöglicht seinen Studierenden auch während Pandemie das Studium. Unsere Studierenden werden regelmäßig per E-Mail über die laufenden und anstehenden Anpassungen des Lehrbetriebs informiert.

Aktuell werden die theoretischen Lehrveranstaltungen sowohl in der Pharmazie als auch in der Molekularen Biotechnologie in digitale Formate überführt. Das Angebot reicht von aufgezeichneten Vorlesungen über Live-Stream-Seminare bis zu virtuellen Lehr- und Lernräumen. Diese werden gesammelt in Moodle zur Verfügung gestellt.

Abschlussarbeiten sowie Wahlpflichtpraktika werden auch mit einem geringeren praktischen Anteil anerkannt. Studierende, die ihre Laborpraktika unterbrechen mussten, bekommen die versäumte Zeit plus zwei Wochen „Corona-Pause“ auf die eigentliche Abgabefrist angerechnet. Für Studierende, die aufgrund von Reisebeschränkungen und/oder Quarantäne nicht rechtzeitig zum physischen Studienbeginn wieder in Heidelberg sein können, werden wir individuelle Lösungen finden. Darüber hinaus werden alle Fristen für die Umschreibung und das Erbringen studienrelevanter Leistungen nach Bedarf verlängert.

Das Einreichen von Protokollen, Bescheinigungen und Abschlussarbeiten ist über heiBOX möglich. Aktuell führen wir auch Prüfungen über Videokonferenzen mittels heiCONF durch und arbeiten an Möglichkeiten, die Klausuren zu digitalisieren. Alle aktuellen Informationen zu Studium und Lehre finden Sie in unseren Ausführungsbestimmungen für die Corona-Zeit.

Ein wichtiger Hinweis an dieser Stelle: Wir erwarten erhebliche Änderungen bei der Durchführung der anstehenden Laborpraktika, wie beispielsweise zeitliche Streckung, Aufteilung in Untergruppen und ähnliches. Dies wird sicherlich Auswirkungen auf die Zeitplanung für mindestens den Rest des Jahres 2020 und auch in 2021 haben. Möglicherweise werden Laborpraktika in gestreckter Form im Frühjahr 2021 stattfinden. Wir raten Ihnen daher, aktuelle keine Planungen für externe Praktika, Urlaube, Reisen oder ähnliches anzustellen.

Die aktuelle Situation stellt für alle Angehörigen des Instituts eine große Aufgabe dar. Neben der Umgestaltung des Lehrbetriebs stellen sich auch vielfältige, individuell ganz unterschiedliche Herausforderungen, wie die Betreuung von Kindern, der Schutz von Angehörigen und der eigenen Gesundheit. Das Wintersemester 2020/2021 wird sicherlich anders als gewohnt, aber dennoch erfolgreich durchgeführt werden.

 

Masters in Bioinformatics Network, 4EU+ European University Alliance

Das europäische Netzwerk „Masters in Bioinformatics Network“ innerhalb der 4EU+ European University Alliance, an dem Dr. Carl Herrmann (Forschungsgruppe Biomedical Genomics) und PD Dr. Karl Rohr (Forschungsgruppe Biomedical Computer Vision) beteiligt sind, wurde bewilligt. Damit haben MSc Studierende der Molekularen Biotechnologie am IPMB die Möglichkeit, an gemeinsamen Bioinformatik Lehrveranstaltungen von sechs europäischen Universitäten (Sorbonne/Paris, Heidelberg, Prag, Warschau, Kopenhagen, Mailand) teilzunehmen. Weiterhin ist ein Austausch von Studierenden zwischen den Partneruniversitäten geplant. Beginn ist im Oktober 2020.

 

Neurobiologie von Peptiden: Publikation in PNAS

Neurobiologisch aktive Peptide, die in der Abteilung Medizinische Chemie des IPMB entworfen und erstmals hergestellt wurden, konnten in einer Kooperation mit Gruppen des IZN (Mauceri, Bading, et al.) als potentielle Wirkstoffe zum Schutz der neuronalen Architektur identifiziert werden. Die Ergebnisse sind publiziert in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) und werden auf der Internetseite der Universität Heidelberg vorgestellt.

 

ERC Advanced Grant am IPMB!

Das Institut gratuliert Herrn Prof. Dr. Andres Jäschke zur hochdotierten Förderung des Europäischen Forschungsrates (ERC): Er erhält einen mit 2,5 Millionen Euro ausgestatteten ERC Advanced Grant für Spitzenforscher in Europa. Hier geht es zur Pressemeldung der Universität Heidelberg.

 

Ingrid-zu-Solms-Wissenschaftspreis geht an Katharina Höfer vom IPMB

Wir gratulieren Frau Dr. Katharina Höfer zum Erhalt des Ingrid-zu-Solms-Wissenschaftspreises im Bereich Natur-, Lebens- und Ingenieurwissenschaften für ihre Dissertation mit dem Titel "NAD-capped RNA in bacteria".

 

DPhG-Jahrestagung in Heidelberg

Von 01. bis 04. September treffen sich über 400 Wissenschaftler*innen zur Jahrestagung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) in Heidelberg. Der Tagungspräsident Prof. Dr. Michael Wink freut sich, auch Mitglieder der Pharmaceutical Society of Japan (PSJ) willkommen zu heißen. Das Thema des Kongresses "Pharmaceutical research: From basic research to medical applications“ vereint alle Aspekte der pharmazeutischen Forschung und bietet mannigfaltige Einblicke in den aktuellen Stand der Wissenschaft. Das Kongressprogramm finden Sie im Tagungsband.

 

Automatische Bewegungsanalyse von HIV Partikeln – Publikation in „Nature Communications“

Die Forschungsgruppe von PD Dr. Karl Rohr hat eine neue computerbasierte Methode zur Bewegungsanalyse von HIV (Human Immunodeficiency Virus) Partikeln entwickelt. Mit dieser Methode wurde die Ausbreitung von HIV bei unterschiedlichen Gewebebedingungen quantifiziert. Die Arbeit wurde publiziert in der Zeitschrift Nature Communications.

 

Team von Studierenden am IPMB veröffentlicht Forschungsergebnisse in "Nature Machine Intelligence"

2017 hat ein Forschungsteam von Studentinnen und Studenten der Universität Heidelberg unter gemeinsamer Anleitung von Dr. Dominik Niopek (IPMB), Prof. Dr. Roland Eils und Prof. Dr. Irina Lehmann (mittlerweile beide am BIH in Berlin) beim „international genetically engineered machines (iGEM)“ Wettbewerb bereits für Furore gesorgt: Das Team wurde in Boston mit dem 3. Platz und zahlreichen Fach- und Sonderpreisen ausgezeichnet. Nun wurde die innovative Arbeit der Studierenden in "Nature Machine Intelligence" veröffentlicht. Julius Upmeier zu Belzen, Masterstudent am IPMB, und das Team beschreiben in der Publikation ein intelligentes Neuronales Netzwerk names „DeeProtein“, das vorhersagen kann, welche Funktion ein Protein im Körper erfüllt. Mit einem Trick gelang es, das Neuronale Netzwerk dabei zu beobachten, wie es diese Vorhersagen erstellt. Dadurch können Bereiche in Proteinen identifiziert werden, die Veränderungen besser oder weniger gut tolerieren. Dieses Wissen kann nun dazu genutzt werden, Proteine zielgerichtet zu verändern, also beispielsweise unerwünschte Funktionen auszuschalten oder auch neue Funktionen zu übertragen.

 

IPMB hat IM2PACT

Die Abteilung Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie (Prof. Fricker) ist Mitglied des neuen Konsortiums IM2PACT von 27 internationalen Partnern aus Hochschule und Industrie, welches die Entdeckung und Charakterisierung neuer Targets und Transportsysteme an der Blut-Hirn Schranke zur Verabreichung von ZNS-Therapeutika zum Ziel hat. Eine Förderung von 18 Millionen Euro durch die Innovative Medicines Initiative (IMI) ermöglicht diese öffentlich/private Partnerschaft. Das "Innovative Medicines Initiative 2 Joint"-Vorhaben ist Europas größte öffentlich/ private Partnerschaft und wurde durch das Horizon 2020 Forschungs- und Innovationsprogramm der EU und die europäische pharmazeutische Industrie, vertreten durch die European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations (EFPIA), initiiert.

 

Spot an, CRISPR läuft!

In "Nature Methods" beschreibt Dr. Dominik Niopek wie CRISPR/Cas9 optogenetisch gesteuert werden kann. Dr. Niopek ist Alumnus unseres Studiengangs Molekulare Biotechnologie, Träger des Ruprecht-Karls-Preises 2017 und Leiter der Forschungsgruppe "Synthetische Biologie" am IPMB. (Co-)Erstautor der Publikation ist Felix Bubeck, der aktuell im MoBi-Master bei uns studiert. Mit Andreas Bietz, Max Waldhauer und Laura Dietz sind drei weitere MoBi-Masterstudierende als Co-Autoren prominent an der Publikation beteiligt. Damit belegt diese Veröffentlichung nicht zuletzt die großartigen Möglichkeiten, die der MoBi-Master den Studenten am IPMB bietet.

Mehr dazu auf der Homepage der Universität und in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Die IPMB Lecture "Harnessing anti-CRISPR proteins to control CRISPR/Cas9 activity in time and space" von Dr. Niopek findet am Dienstag, den 11.12.2018 um 17:00 Uhr in INF 364 in Hörsaal 2 statt.


 

 

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 07.07.2021
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