Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie

Abteilung Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie

329 2

 

 

 

Direktor: Prof. Dr. Gert Fricker                                 Neuigkeiten 

                                                                                     18. 5.2016 Erfolgreich im Exist Wettbewerb – Förderung mit ca. 940.000 Euro
Im Neuenheimer Feld 329                                              mehr ...
69120 Heidelberg
                                                                                     20. 3.2016 Förderung durch die Else-Kröner-Fresenius Stiftung
Tel. : +49 (0)6221 / 54 8330                                           mehr ...
Fax.: +49 (0)6221 / 54 5971
 
 

 

 

 


18.5.2016

Erfolgreich im Exist Wettbewerb – Förderung mit ca. 940.000 Euro

Freude und Erleichterung bei Dr. Silvia Pantze, Dr. Frieder Helm und Dr. Sabrina Nickel, dem Nachwuchsteam aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Gert Fricker.
Die angehenden Gründer erhalten insgesamt ca. 940.000 Euro Fördermittel aus dem EXIST-Programm des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) für die Entwicklung einer innovativen Idee. Das Team hat unter Anleitung von Prof. Fricker ein Verfahren entwickelt, Peptid- und Proteinwirkstoffe in einer Formulierung, die einem Gummibärchen entspricht, oral verfügbar zu machen. Diese Wirkstoffe können bislang nur durch z. T. sehr schmerzhafte Injektionen verabreicht werden. Ergänzt wird das Team durch Konstantin von Büren, der für betriebswirtschaftliche Belange zuständig ist. Prof. Gert Fricker, Dr. Dirk Vetter, Perora GmbH und Dr. Johannes Parmentier, Gustav Parmentier GmbH, stehen dem Team beratend zur Seite.

Das  EXIST-Forschungstransferprogramm unterstützt herausragende forschungsbasierte Gründungs­­­vorhaben, die mit aufwändigen und risikoreichen Entwicklungsarbeiten verbunden sind. In der ersten Förderphase sollen Forschungsergebnisse, die das Potenzial besitzen, Grundlage einer Unternehmensgründung zu sein, weiterentwickelt werden. Ziel ist es, die Entwicklungsarbeiten zur Klärung grundlegender Fragen einer Umsetzung wissenschaftlicher Ergebnisse in technische Produkte und Verfahren durchführen, die darauf basierende Geschäftsidee zu einem Businessplan ausarbeiten und die geplante Unternehmensgründung gezielt vorbereiten. In der zweiten Förderphase stehen die Durchführung weiterer Entwicklungsarbeiten, Maßnahmen zur Aufnahme der Geschäftstätigkeit sowie die Schaffung der Voraussetzungen für eine externe Unternehmensfinanzierung im Fokus.

Aus den 54 bis Ende Januar  eingereichten Ideenskizzen wurden 22 Vorhaben zur Präsentation vor einer der Jurys für IKT, Ingenieurwissenschaften oder Lebenswissenschaften eingeladen. Die Jurys sprachen für 16 Projekte eine Förderempfehlung an das BMWi aus, davon für 6 medizinisch-biologischen  Gründungsvorhaben.


20.3.16

Förderung durch die Else-Kröner-Fresenius Stiftung

 

Neue Ansätze zur Behandlung von Erkrankungen des zentralen Nervensystems wie zum Beispiel Alzheimer oder Gehirntumore erforschen Prof. Dr. Gert Fricker und Prof. Dr. Ulrike Müller. Sie entwickeln kolloidale Trägersysteme, die die Blut-Hirn-Schranke überwinden und bestimmte Wirkstoffe in das Gehirn einschleusen können. Das dreijährige Vorhaben wird als Schlüsselprojekt von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung mit rund 560.000 Euro unterstützt.

Die Gruppe hat Polymer-Nanopartikel entwickelt, die an ihrer Oberfläche modifiziert sind und ganz gezielt an die Blut-Hirn-Schranke andocken, diese überwinden und sich anschließend im Gehirn auflösen. Sie befördern ansonsten nicht gehirngängige Stoffe in das zentrale Nervensystem, wo therapeutisch notwendige Konzentrationen erreicht werden.

Das zugrundeliegende Konzept wird auf Biologicals übertragen, die von Prof. Müller und ihrer Kollegin Prof. Dr. Olivia Merkel von der Ludwig-Maximilians Universität München bereitgestellt werden. Ulrike Müller ist Spezialistin für die Erforschung der Alzheimer-Erkrankung, Prof. Merkel entwickelt neue Therapiekonzepte zur Behandlung von Gehirntumoren. 

Die gemeinnützige Else Kröner-Fresenius-Stiftung dient der Förderung medizinischer Wissenschaft. Als Schlüsselprojekte unterstützt die Stiftung Vorhaben, die das Potential aufweisen, grundlegende und für ein ganzes Forschungsfeld richtungweisende Entdeckungen zu ermöglichen.

 

 

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 20.05.2016
zum Seitenanfang/up