Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie

Abteilung Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie

 

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 Direktor: Prof. Dr. Gert Fricker                                 

 Im Neuenheimer Feld 329                                                           

 69120 Heidelberg
                                                                                    
 Tel. : +49 (0)6221 / 54 8330                                                       
 Fax.: +49 (0)6221 / 54 5971

 

 

 
 
Neuigkeiten:
 

IM2PACT

Die Abteilung Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie (Prof. Fricker) ist Mitglied des neuen Konsortiums IM2PACT von 27 internationalen Partnern aus Hochschule und Industrie, welches die Entdeckung und Charakterisierung neuer Targets und Transportsysteme an der Blut-Hirn Schranke zur Verabreichung von ZNS-Therapeutika zum Ziel hat. Eine Förderung von 18 Millionen Euro durch die Innovative Medicines Initiative (IMI) ermöglicht diese öffentlich/private Partnerschaft. Das "Innovative Medicines Initiative 2 Joint"-Vorhaben ist Europas größte öffentlich/ private Partnerschaft und wurde durch das Horizon 2020 Forschungs- und Innovationsprogramm der EU und die europäische pharmazeutische Industrie, vertreten durch die European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations (EFPIA), initiiert.


11. 7.2018

Die Arbeitsgruppe von Prof. Fricker hat erfolgreich an der EU Horizon 2020- Ausschreibung Innovative Medicines Initiative (IMI) teilgenommen.

Das Team ist Mitglied eines internationalen Konsortiums, dessen Projekt „Investigating Mechanisms and Models Predictive of Accessibility of Therapeutics (IM2PACT) into The Brain“ mit insgesamt 9 Mio. Euro gefördert wird. Thema des Forschungsprogramms ist die Entwicklung neuer Blut-Hirn Schranke Modelle und die Identifizierung neuer Targets, die für ein Drug-Delivery ins zentrale Nervensystem genutzt werden können.

 


18.5.2016

Erfolgreich im Exist Wettbewerb – Förderung mit ca. 940.000 Euro

Freude und Erleichterung bei Dr. Silvia Pantze, Dr. Frieder Helm und Dr. Sabrina Nickel, dem Nachwuchsteam aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Gert Fricker.
Die angehenden Gründer erhalten insgesamt ca. 940.000 Euro Fördermittel aus dem EXIST-Programm des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) für die Entwicklung einer innovativen Idee. Das Team hat unter Anleitung von Prof. Fricker ein Verfahren entwickelt, Peptid- und Proteinwirkstoffe in einer Formulierung, die einem Gummibärchen entspricht, oral verfügbar zu machen. Diese Wirkstoffe können bislang nur durch z. T. sehr schmerzhafte Injektionen verabreicht werden. Ergänzt wird das Team durch Konstantin von Büren, der für betriebswirtschaftliche Belange zuständig ist. Prof. Gert Fricker, Dr. Dirk Vetter, Perora GmbH und Dr. Johannes Parmentier, Gustav Parmentier GmbH, stehen dem Team beratend zur Seite.

Das  EXIST-Forschungstransferprogramm unterstützt herausragende forschungsbasierte Gründungs­­­vorhaben, die mit aufwändigen und risikoreichen Entwicklungsarbeiten verbunden sind. In der ersten Förderphase sollen Forschungsergebnisse, die das Potenzial besitzen, Grundlage einer Unternehmensgründung zu sein, weiterentwickelt werden. Ziel ist es, die Entwicklungsarbeiten zur Klärung grundlegender Fragen einer Umsetzung wissenschaftlicher Ergebnisse in technische Produkte und Verfahren durchführen, die darauf basierende Geschäftsidee zu einem Businessplan ausarbeiten und die geplante Unternehmensgründung gezielt vorbereiten. In der zweiten Förderphase stehen die Durchführung weiterer Entwicklungsarbeiten, Maßnahmen zur Aufnahme der Geschäftstätigkeit sowie die Schaffung der Voraussetzungen für eine externe Unternehmensfinanzierung im Fokus.

Aus den 54 bis Ende Januar  eingereichten Ideenskizzen wurden 22 Vorhaben zur Präsentation vor einer der Jurys für IKT, Ingenieurwissenschaften oder Lebenswissenschaften eingeladen. Die Jurys sprachen für 16 Projekte eine Förderempfehlung an das BMWi aus, davon für 6 medizinisch-biologischen  Gründungsvorhaben.


20.3.16

Förderung durch die Else-Kröner-Fresenius Stiftung

 

Neue Ansätze zur Behandlung von Erkrankungen des zentralen Nervensystems wie zum Beispiel Alzheimer oder Gehirntumore erforschen Prof. Dr. Gert Fricker und Prof. Dr. Ulrike Müller. Sie entwickeln kolloidale Trägersysteme, die die Blut-Hirn-Schranke überwinden und bestimmte Wirkstoffe in das Gehirn einschleusen können. Das dreijährige Vorhaben wird als Schlüsselprojekt von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung mit rund 560.000 Euro unterstützt.

Die Gruppe hat Polymer-Nanopartikel entwickelt, die an ihrer Oberfläche modifiziert sind und ganz gezielt an die Blut-Hirn-Schranke andocken, diese überwinden und sich anschließend im Gehirn auflösen. Sie befördern ansonsten nicht gehirngängige Stoffe in das zentrale Nervensystem, wo therapeutisch notwendige Konzentrationen erreicht werden.

Das zugrundeliegende Konzept wird auf Biologicals übertragen, die von Prof. Müller und ihrer Kollegin Prof. Dr. Olivia Merkel von der Ludwig-Maximilians Universität München bereitgestellt werden. Ulrike Müller ist Spezialistin für die Erforschung der Alzheimer-Erkrankung, Prof. Merkel entwickelt neue Therapiekonzepte zur Behandlung von Gehirntumoren. 

Die gemeinnützige Else Kröner-Fresenius-Stiftung dient der Förderung medizinischer Wissenschaft. Als Schlüsselprojekte unterstützt die Stiftung Vorhaben, die das Potential aufweisen, grundlegende und für ein ganzes Forschungsfeld richtungweisende Entdeckungen zu ermöglichen.


Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 25.02.2019
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