Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie

Abteilung Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie

 

329 2

 Direktor: Prof. Dr. Gert Fricker                                 

 Im Neuenheimer Feld 329                                                           

 69120 Heidelberg
                                                                                    
 Tel. : +49 (0)6221 / 54 8330                                                       
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Neuigkeiten:

 


25. 1.2021

Förderung durch das BMBF

Das BMBF hat für das Projekt BrainAim einem Konsortium unter Leitung von Prof. Fricker, IPMB, Abteilung Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie, eine Förderung in Höhe von 1.726.235 Euro bereitgestellt. Ziel des Projekts, an dem Wissenschaftler aus Stuttgart, Mannheim, Braunschweig und dem IPMB beteiligt sind, ist die pharmakokinetische und pharmakologische Untersuchung eines Tumor-Nekrosis-Faktor-Rezeptor2 (TNFR2)-Agonisten, der in einer Prodrugvariante zur Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen gehirngängig gemacht wird .

Für das Projekt MunaVac hat das BMBF einem Forscherteam des IPMB (Prof. Fricker), des DKFZ (Dr. Riemer), der Uniklinik Heidelberg (Prof. Mier) und des LSI Bonn (Dr. Kübelbeck) eine Förderung in Höhe von 991.632 Euro zugesprochen. Gesamtziel von MunaVac ist die Entwicklung einer Plattformtechnologie für die GLP/GMP-konforme Herstellung von Schleimhautimpfstoffen auf Basis von Nanoträgern. Der Nanoträger dient als Vehikel für spezifische Antigene und als Adjuvans zur Erzeugung robuster zellulärer Immunantworten. Der Hauptteil dieses Projekts besteht darin, die Schleimhautfunktionalität der Nanoträgerplattform zu beweisen und ihre klinische Anwendung zu ermöglichen. Die Vorauswahl verschiedener Formulierungen erfolgt in vitro. Die beiden besten Kandidaten werden in vivo getestet, der vielversprechendste wird in einer therapeutischen HPV-Impfstudie zum ersten Mal first-in-man (FIM) untersucht.


IM2PACT

Die Abteilung Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie (Prof. Fricker) ist Mitglied des neuen Konsortiums IM2PACT von 27 internationalen Partnern aus Hochschule und Industrie, welches die Entdeckung und Charakterisierung neuer Targets und Transportsysteme an der Blut-Hirn Schranke zur Verabreichung von ZNS-Therapeutika zum Ziel hat. Eine Förderung von 18 Millionen Euro durch die Innovative Medicines Initiative (IMI) ermöglicht diese öffentlich/private Partnerschaft. Das "Innovative Medicines Initiative 2 Joint"-Vorhaben ist Europas größte öffentlich/ private Partnerschaft und wurde durch das Horizon 2020 Forschungs- und Innovationsprogramm der EU und die europäische pharmazeutische Industrie, vertreten durch die European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations (EFPIA), initiiert.


11. 7.2018

Die Arbeitsgruppe von Prof. Fricker hat erfolgreich an der EU Horizon 2020- Ausschreibung Innovative Medicines Initiative (IMI) teilgenommen.

Das Team ist Mitglied eines internationalen Konsortiums, dessen Projekt „Investigating Mechanisms and Models Predictive of Accessibility of Therapeutics (IM2PACT) into The Brain“ mit insgesamt 9 Mio. Euro gefördert wird. Thema des Forschungsprogramms ist die Entwicklung neuer Blut-Hirn Schranke Modelle und die Identifizierung neuer Targets, die für ein Drug-Delivery ins zentrale Nervensystem genutzt werden können.

 


20.3.16

Förderung durch die Else-Kröner-Fresenius Stiftung

 

Neue Ansätze zur Behandlung von Erkrankungen des zentralen Nervensystems wie zum Beispiel Alzheimer oder Gehirntumore erforschen Prof. Dr. Gert Fricker und Prof. Dr. Ulrike Müller. Sie entwickeln kolloidale Trägersysteme, die die Blut-Hirn-Schranke überwinden und bestimmte Wirkstoffe in das Gehirn einschleusen können. Das dreijährige Vorhaben wird als Schlüsselprojekt von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung mit rund 560.000 Euro unterstützt.

Die Gruppe hat Polymer-Nanopartikel entwickelt, die an ihrer Oberfläche modifiziert sind und ganz gezielt an die Blut-Hirn-Schranke andocken, diese überwinden und sich anschließend im Gehirn auflösen. Sie befördern ansonsten nicht gehirngängige Stoffe in das zentrale Nervensystem, wo therapeutisch notwendige Konzentrationen erreicht werden.

Das zugrundeliegende Konzept wird auf Biologicals übertragen, die von Prof. Müller und ihrer Kollegin Prof. Dr. Olivia Merkel von der Ludwig-Maximilians Universität München bereitgestellt werden. Ulrike Müller ist Spezialistin für die Erforschung der Alzheimer-Erkrankung, Prof. Merkel entwickelt neue Therapiekonzepte zur Behandlung von Gehirntumoren. 

Die gemeinnützige Else Kröner-Fresenius-Stiftung dient der Förderung medizinischer Wissenschaft. Als Schlüsselprojekte unterstützt die Stiftung Vorhaben, die das Potential aufweisen, grundlegende und für ein ganzes Forschungsfeld richtungweisende Entdeckungen zu ermöglichen.


Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 10.02.2021
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